Ziele meiner Pädagogischen Arbeit
Mein Bild von Kind
Jedes Kind ist von Geburt an einen einzigartigen, vollwertigen Menschen mit individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten, Begabungen und Wahrnehmungen. Es fühlt, forscht, sieht, denkt, und das alles auf individuelle Weise. Kulturelle und gesellschaftliche Verhältnisse, sowie die familiären Besonderheiten tragen zu einzigartige Besonderheit des Kindes bei.
Kinder sind von Natur aus neugierig, kreativ und haben einen Forscherdrang. Sie wollen die Welt erkunden, erleben, ertasten, fühlen und verstehen.
Und jedes Kind hat Talente, die gefunden und gehört werden sollten.
Wenn die Kinder ihre Fähigkeiten entdecken, entwickeln und einsetzen, so bauen sie dadurch Selbstbewusstsein auf und haben Freude am Lernen.
Ich begleite ihr Kind liebevoll und achtsam, und unterstütze es bei seiner individuellen Entwicklung. Dabei orientiere ich mich in meinem Alltag an Montessori Pädagogik.
Das heißt für mich, den Raum Kindergerecht vorzubereiten, damit ihr Kind sich darin zurechtfinden, Geborgenheit erfahren und sich frei entwickeln kann. Wenn ihr Kind Mal doch Hilfe benötigt, stehe ich als Erwachsener ihm zur Seite.
Einige Stichpunkte hierzu:
➢ Der Raum ist klar strukturiert und mit lehrenden Spielsachen angemessen ausgestattet. Alle Sachen haben einen festen Platz.
➢ Alle Spielzeuge sind so geordnet, dass sie die Kinder zum freien Spiel auffordern.
➢ Alle Spielzeuge sind für die Kinder frei zugänglich.
➢ Der Raum gestattet den Kindern freie Bewegung.
Durch die freie Wahl der Arbeit, im Sinne von Spielen, kann das Kind seinen inneren Bauplan folgen.
Denn Kinder lernen nicht einfach irgendetwas, sondern entscheiden selbst spontan was und wann sie etwas aufnehmen.
Die freie Wahl von Spielen fördert das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit Schwierigkeiten zu überwinden.
Für die Montessori Pädagogik ist die Konzentration eine wesentliche Voraussetzung für eine gesunde, geistige und motorische Entwicklung des Kindes. Sie äußert sich in wiederholtem Tun aus eigenem Antrieb. Kinder versinken meist in eine Tätigkeit während aller anderen Eindrücke ausgeblendet bleiben.
Mein Schwerpunkt
➢ Respekt erlernen
➢ Mutig sein
Ich spreche ihrem Kind sehr viel Mut zu, dann kann es innerlich wachsen und sich weiterentwickeln. Ein ermutigtes Kind ist ein lebensfrohes Kind. So spreche ich den Kindern Mut zu:
• Probiere es aus, du kannst es schaffen!
• Wenn du Hilfe brauchst, melde dich.
• Es kann ja mal passieren, dass etwas runterfällt. Mach dir keine Sorgen, dass kriegen wir schon wieder hin.
• Schade, dass es nicht funktioniert hat. Versuch es noch einmal, vielleicht geht es dann.
➢ Kommunikation
Liebevoll öffne ich mich, wenn eines meiner Tageskinder mit einer Frage, einer Mitteilung, ein Anliegen oder ein Problem zu mir kommt. Ich gebe den Kindern mit Geduld Gelegenheit, sich auszusprechen und höre ihnen gut und aufmerksam zu, wenn es auf mich zukommt. Das ist für meine Tageskinder und auch für mich wichtiger Ich versuche alles nachzuvollziehen:
• Was passiert ist. als
• Was die Sichtweise des Kindes ist.
• Was die Gefühle des Kindes sind. ein guter Rat.
Ich fühle mit meinen Tageskindern, bei unterschiedlichen Interessen und ihrer Gefühle mit und verwende sie als „Ich Botschaften“ Ich spreche mit den Kindern nicht über sie selbst. Ich vermeide es, dass ich über ein Tageskind in der Anwesenheit der anderen Tageskinder spreche, so als hätten sie keine Ohren. Dann würde ich das Kind in Verlegenheit bringen und seine Gefühle verletzen, genauso wie bei uns Erwachsenen.
So hoffe ich, dass meine Tageskinder durch sehr viel Zuneigung, Vertrauen und Geborgenheit lernen mehr an sich zu glauben.
Bildungsangebote für Förderung in Verschiedenen Entwicklung Bereichen
Bei mir erleben die Kinder einen abwechslungsreichen Alltag, der alle Sinne anspricht und sie in ihrer Entwicklung ganzheitlich fördert.
Kreativität & Feinmotorik
Ob Basteln, Malen, Kneten oder Experimentieren mit Wasserfarben – bei besonderen Aktionen zu Jahreszeiten und Festen wie Ostern, Weihnachten oder Geburtstagen werden Fantasie, Vorstellungskraft und Konzentration spielerisch gefördert.
Sprache & Konzentration
Vorlesen und Bilderbücher schauen fördern die Sprachentwicklung und Konzentration. Das Gehörte wird nachgespielt, nachgemalt und so verinnerlicht.
Freies Spiel & Sozialverhalten
Beim freien Spiel – auch mit alltäglichen Gegenständen wie Wäscheklammern oder Pappkartons – verarbeiten Kinder Erlebnisse, schulen ihr Sozialverhalten und lernen Kompromisse.
Natur & Bewegung
Bei Spaziergängen, auf dem Spielplatz und im Wald erforschen die Kinder ihre Umwelt hautnah. Matsch, Sand und unebenes Gelände fördern Gleichgewicht, Grob- und Feinmotorik sowie alle Sinne.
Alltagskompetenz
Die Mithilfe in der Küche schärft die Sinne und vermittelt einen natürlichen Umgang mit Lebensmitteln.
Alle Entwicklungsschritte beobachte ich kontinuierlich und bespreche sie eng mit den Eltern – gemeinsam stärken wir die Talente jedes Kindes.
Ernährung
Ich lege Wert auf eine gesunde, zuckerfreie und ausgewogene Ernährung. Dazu biete ich den Kindern täglich frisch von mir zubereitete Mahlzeiten mit frischem Obst und Gemüse als begleitenden Snack an.
Jeden Freitag werde ich einen Speiseplan für folgende Woche aufhängen. Ebenso können sie essenswünsche angeben, die ich nach Möglichkeit in den Speiseplan integrieren werde.
Nahrungsunverträglichkeiten, sowie angeordnete Diäten findet bei mir selbstverständlich Berücksichtigung, das sollte allerdings im Vorfeld bei Anmeldung mit mir besprochen werden.
Über den gesamten Tag werden Wasser und ungesüßten Tee zur Verfügung stehen.
Während der Betreuungszeiten biete ich folgende Mahlzeiten an:
➢ Frühstück (Brot, Brei, Müsli, Bananenpfannkuchen, Jogurt etc.)
➢ Mittagessen (Suppen, Nudeln, Fleisch, Fisch etc.)
➢ Vesper (Frisches Obst und Gemüse)
Wir nehmen alle Mahlzeiten gemeinsam ein, denn sobald ein Kind etwas isst, möchten die anderen Kinder ebenfalls. Zudem dienen Mahlzeiten neben den Nahrungsaufnahmen der sozialen Kommunikation sowie den Erwerb von Tischsitzen und Esskulturen.
Ich achte auf eine gemütliche Essatmosphäre und auch, dass der Tisch appetitlich gedeckt ist. Wir beginnen mit einem Ritual und sprechen einen Tischspruch.
Eingewöhnung: der Beginn eines neuen Lebensabschnittes
Die Eingewöhnung ist sehr wichtig, damit Ihr Kind die neue Umgebung offen und neugierig erkunden kann, und zu mir eine Bindung aufbauen kann.
Ich setze voraus, dass nur eine Bezugsperson während der Eingewöhnungszeit dabei ist. Falls ein Kind besondere Schwierigkeiten hat, sich von eines der beiden Elternteile zu trennen, könnte es sinnvoll sein, dass der andere Elternteil das Kind in der Eingewöhnungszeit begleitet. Für ihr Kind ist der Rückhalt durch Sie, als vertraute Person, sehr wichtig. Dadurch kann es sich leichter an die fremde Umgebung und auch an mich gewöhnen und sich damit vertraut machen. In Absprache und je nach Situation des Kindes wird dann eine langsame, schrittweise Ablösung durchgeführt. Beginn und Umfang werden individuell besprochen. Damit die Eingewöhnung reibungslos und auch stressfrei für alle abläuft, wird die Eingewöhnungszeit in 4 Stufen eingegliedert:
➢ Grundphase – Kind und ich lernen uns behutsam kennen. Die Bezugsperson ist die ganze Zeit dabei.
➢ Trennungsphase – Erste kurze Abschiede, immer offen und ehrlich – kein heimliches Herausschleichen.
➢ Stabilisierungsphase – Die Abwesenheit wird schrittweise ausgedehnt. Eltern bleiben in der Nähe und erreichbar.
➢ Abschlussphase – Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn euer Kind sich von mir trösten lässt und fröhlich mitmacht.
Grundsätzlich sollten sich hier Alle wohl fühlen!
Die Eltern sind ein wichtiger Teil der Erziehungspartnerschaft
Eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit zwischen den Eltern und mir bildet eine wichtige Grundlage für das Wohlbefinden und die Entwicklung Ihres Kindes. Dank der kleinen Gruppengröße bleibt bei jedem Bringen und Abholen etwas Zeit, um kurz über den Tag und besondere Erlebnisse zu sprechen.
Im Mittelpunkt unserer Gespräche stehen organisatorische Themen, Entwicklungsschritte sowie individuelle Fragen rund um Ihr Kind in der Gruppe. Darüber hinaus stehe ich Ihnen auch bei pädagogischen Fragen gerne zur Verfügung – mein Wissen und meine Erfahrungen teile ich offen mit Ihnen. Ich weiß, dass Eltern immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen, und es ist mir ein Anliegen, Sie dabei nach besten Kräften zu unterstützen.
Routine im Tagesablauf – für kleine Kinder besonders wichtig
Unser Alltag folgt einem verlässlichen Rhythmus, der den Kindern Orientierung, Sicherheit und Vertrauen gibt. Wiederkehrende Elemente wie das Händewaschen, gemeinsame Mahlzeiten oder der Mittagsschlaf strukturieren den Tag und helfen den Kindern, Abläufe zu verinnerlichen und eine gesunde Routine zu entwickeln. Eingebettet in diesen festen Rahmen sorgen täglich wechselnde Angebote für Abwechslung und Lebendigkeit – langweilig wird es uns garantiert nicht.
Dabei haben auch die Kinder ein Wörtchen mitzureden: Sie können aktiv mitbestimmen, welche Spiele gespielt, welche Aktivitäten unternommen oder welche Ausflüge geplant werden. So lernen die Kinder auf spielerische Weise, eigene Wünsche zu äußern und gleichzeitig Rücksicht auf die Wünsche der anderen zu nehmen.
